Fragen und Antworten

BrennwertWas bedeutet Brennwert?
Brennwert-Heizkessel (BWK)
Brennstoff
Abgasverlust
Niedrigenergiehaus?

FestbrennstoffeIch möchte eine neue Festbrennstoff-Feuerstätte, was muss ich beachten?
Gibt es Einschränkungen für die Verwendung bestimmter Brennstoffe?
Entsprechen Festbrennstoff-Feuerstätten dem Umweltschutz?
Wo kann ich eine moderne Feuerstätte kaufen?
Wo kann ich geeignete Brennstoffe kaufen?
Woran erkenne ich den Hersteller eines Braunkohlenbriketts?
Welche Qualitätsmerkmale weisen Braunkohlenbriketts auf?
Welche Merkmale zeichnen den Brennstofffachhändler aus?

Heizöl ELWas muss beim Wechsel bzw. Mischen von Heizöl EL Sorten beachtet werden?

HeizölpreiseWie entwickelt sich der Heizölpreis?
Wovon wird der Heizölpreis bestimmt?
Wie hat sich der Heizölpreis in den letzten Jahren verändert?
Wie entwickelt sich das Volumen von Heizöl bei Temperaturveränderung?

HolzpelletsWo kann ich geeignete Brennstoffe kaufen?
Was sind Holzpellets und welchen Heizwert haben sie?
Wie sollten Holzpellets gelagert werden?

ÖlheizungWas spricht für die moderne Ölheizung?
Wann ist es sinnvoll eine Ölheizung zu erneuern?
Vollständig oder teilweise modernisieren?
Geht die Umstellung eigentlich immer?
Was kostet die Umstellung?
Lässt sich die Ölheizung mit Solarkollektoren kombinieren?
Gibt es Fördermittel vom Staat?
Wieviel Platz braucht eine Ölheizung?
Wie wartungsintensiv ist eine Ölheizung?
Was tut die Mineralölbranche für den Klimaschutz?
Was muss bei der Ermittlung des Wirkungsgrades beachtet werden?





Wie entwickelt sich der Heizölpreis?
Der Heizölpreis ist ein Wettbewerbspreis, der sich täglich neu bildet und ständigen Schwankungen unterworfen ist. Binnen weniger Tage kann sich der Endverbraucherpreis für leichtes Heizöl erheblich verändern. Zur Information ermitteln wir nach den Angaben vom Brennstoffhändlern in ganz Deutschland täglich aktuelle Durchschnittspreise und zeigen auch die Entwicklung zum Vortag.
Für eine längerfristige Orientierung dienen unsere Preisstatistiken über die Entwicklung der Durchschnittspreise bundesweit und für die einzelnen Bundesländer. Regionale können die Heizölpreise vom Durchschnitt abweichen. Im Trend vollziehen sich die Preisanstiege oder Preisrückgänge in ganz Deutschland etwa zeitgleich mit gleicher Tendenz jedoch nicht immer in vergleichbarer Höhe.

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Wovon wird der Heizölpreis bestimmt?
Für die Entwicklung des Heizölpreises sind eine Vielzahl von Faktoren ausschlaggebend, die einander überlagern und oft gegenläufig wirken. Aus diesem Grund sind Preisprognosen äußerst schwierig und sehr unzuverlässig

Der deutsche Heizölpreis wird von weltweiten Einflussgrößen bestimmt, die im regionalen Markt oft
nicht direkt nachvollziehbar sind.

Grundlegend für den Heizölpreis ist die Entwicklung des Rohölpreises. Hier wirken u. a. folgende Faktoren:

Börsenabhängige Faktoren: Angebot und Nachfrage: Sonstige Einflussgrößen:

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Wie hat sich der Heizölpreis in den letzten Jahren verändert?
Durch die Asienkrise sank der weltweite Weltölverbrauch 1998 auf einen Tiefststand. Dies führte zu übergroßen Lagerbeständen an Rohöl und Mineralölprodukten. Die Förderländer agierten uneinheitlich und konnten keine Drosselung der Fördermengen durchsetzen. Das Überangebot hatte einen extremen Preisverfall bis auf das 20-Jahres-Tief von 10 Dollar pro Barrel (159 Liter).

Um diese Entwicklung aufzuhalten beschlossen die Förderländer unter Führung der OPEC mehrere deutliche Produktionsdrosselungen. Dadurch stieg der Rohölpreis bis in die zweite Jahreshälfte des Jahres 2000 auf Spitzenwerte bis über 30 Dollar pro Barrel.

Entsprechend entwickelte sich der Heizölpreis. Seit Ende 2002 steigt der Rohölpreis vorrangig im Zusammenhang mit dem wachsenden Energiebedarf im asiatischen Raum (China, Indien).

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Wie entwickelt sich das Volumen von Heizöl bei Temperaturveränderung?
Je °C Temperaturdifferenz verändert sich das Volumen von HEL um 0,8 ; d.h. je 1000 Liter um 0,8 Liter.

Beispiel:
3000 Liter werden von Normtemperatur 15 °C um 10 °C erwärmt.

Rechnung:
3000 Liter x 0,8 / 1000 (da Promille) ergibt 2,4 x 10 (°C Temperaturerhöhung) ergibt eine Volumenzunahme um 24 Liter. Die Lagermenge würde sich im Beispielfall auf 3024 Liter ausdehnen.

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Was spricht für die moderne Ölheizung?

Vieles. Denn moderne Ölheizungstechnik arbeitet schadstoffarm. Außerdem ist Heizöl eine preisgünstige Energie. Und: Als lheizungsbesitzer können Sie selbst entscheiden, wann und wo Sie wieviel Heizöl kaufen.

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Wann ist es sinnvoll eine Ölheizung zu erneuern?

Ist eine Heizung älter als 15 Jahre, so verbraucht sie nach heutigen Maßstäben zuviel Energie und belastet die Umwelt mehr als nötig. Mit einer Modernisierung kann man in diesem Fall Heizkosten sparen und die Umwelt entlasten.

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Vollständig oder teilweise modernisieren?

Die vollständige Modernisierung Ihrer alten Ölheizung durch eine kompakte Unit (Austausch von Brenner, Kessel und Regelung) senkt den Heizölverbrauch und die CO2 -Emissionen bis zu 30%. Der Schadstoffausstoß sinkt um bis zu 50%!
(mehr Informationen zur Ölheizungstechnik)

Es lohnt sich schon, zunächst nur einen neuen Brenner einsetzen lassen. Heizölverbrauch und CO2 -Emissionen sinken dadurch bereits um bis zu 10% - und der Schadstoffausstoß um bis zu 20%!

Quelle: www.iwo.de

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Geht die Umstellung eigentlich immer?

Der Wechsel zur modernen Ölheizung ist in fast allen Fällen möglich, egal ob Einzelofen, Kachelofen oder eine zentrale Warmwasserheizung vorhanden sind. Fragen Sie den Fachmann vom Heizungshandwerk.

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Was kostet die Umstellung?

Dies lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Kosten für die Umstellung fallen geringer aus, wenn Anlagenkomponenten einer bestehenden zentralen Warmwasserheizung, zum Beispiel Heizkörper und Heizungsrohre, weiterhin genutzt werden können. Auf Sicht ist die Umstellung auf moderne Ölheizungstechnik eine ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Investition. Als zusätzlichen Anreiz fördert der Staat die Heizungsumstellung mit zinsgünstigen Krediten:
Wohnraummodernisierungsprogramm für die neuen Bundesländer / CO2-Minderungsprogramm für das frühere Bundesgebiet.

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Lässt sich die Ölheizung mit Solarkollektoren kombinieren?

Ja. Beide Systeme können sich optimal ergänzen. Ihren gesamte Energiebedarf für die Warmwasserversorgung im Sommer könnten sie kostenlos allein durch Sonnenenergie decken. Erfahrungsgemäß senkt das die jährlichen Energiekosten für die Warmwasseraufbereitung um bis zu 70%!

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Gibt es Fördermittel vom Staat?

Ja. Und zwar bei einer Modernisierung durch zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Und bei einer Kombination mit Solarkollektoren außerdem durch Förderprogramme zur Nutzung der Solarenergie von Bund, Ländern und z.T. auch Kommunen.

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Wieviel Platz braucht eine Ölheizung?

Der moderne Öltank eines Einfamilienhauses beansprucht nicht mehr als 3-4 m2 , ein Extraraum ist dafür nicht grundsätzlich erforderlich. Noch platzsparender ist ein Erdtank. Mit dem brauchen Sie im Haus dann nur noch ca. 1 m2 für die sogenannte Unit.

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Wie wartungsintensiv ist eine Ölheizung?

Die moderne Ölheizung läuft bei normaler Wartung durch den Experten störungsfrei und bedarf darüberhinaus praktisch keiner Kontrolle. Eine intelligente Regelung sorgt automatisch für die gewünschte Wärme ­ bei jedem Wetter.

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Was tut die Mineralölbranche für den Klimaschutz?

Um dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken, will die Bundesregierung unter anderem die CO2 Emissionen bis zum Jahr 2005 um 25 % gegenüber 1990 reduzieren. Die deutsche Mineralölwirtschaft leistet hierzu einen wichtigen Beitrag: Sie hat sich mit ihrer Klimaschutzerklärung 2005 verpflichtet, in diesem Zeitraum den durchschnittlichen jährlichen Heizölverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche von 23 auf 17 Liter zu senken. Sie können mithelfen, dieses Ziel zu erreichen ­ mit moderner Ölheizungstechnik. Denn die bringt das Kunststück fertig, aus wenig Energie viel Wärme zu machen. Und das bei stark reduzierten CO2-Emissionen und weitaus geringerem Schadstoffausstoß im Vergleich zu alten Anlagen.
Also: Schalten Sie Ihre Heizung auf Zukunft. Der Umwelt zuliebe.

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Was muss bei der Ermittlung des Wirkungsgrades beachtet werden?

Bei Bezug auf den Heizwert Hi (i steht für inferior – früher Hu-unterer Heizwert) erreichen moderne Niedertemperaturheizungen (Heizöl EL und Erdgas) Wirkungsgrade von ca. 93 %. Dabei ist der Heizwert Hi die Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung eines Stoffes frei wird, die Kondensation des Wasserdampfes bleibt unberücksichtigt. Die Angabe erfolgt in Mj/kg. Nach DIN 51603-1 mindestens 42,6 Mj/kg für Heizöl EL, das entspricht rd. 10,08 KWh/Liter. Hierbei ermittelt der Schornsteinfeger einen so genannten Abgasverlust von 7 %, wobei die nicht genutzte Kondensationswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes keine Berücksichtigung findet. Bei einer vollständigen Betrachtung der Abgasverluste inklusive der Kondensationswärme ergibt sich ein tatsächlicher Abgasverlust bei Heizöl EL von 13 % und bei Erdgas von 18 %, da bei Erdgas der Brennwert um rd. 11 % über dem Heizwert liegt, während bei Heizöl EL der Unterschied rd. 6 % beträgt.

Werden dagegen Brennwertgeräte eingesetzt, kommt es beim Bezug auf den Heizwert zu Wirkungsgradangaben von über 100 %, weil zusätzlich ein Teil der Kondensationswärme nutzbar wird. Der Wirkungsgrad bei Gasgeräten ist daher scheinbar höher als bei Heizölgeräten.

Bezieht man die Energieausnutzung auf den Brennwert, so ergibt sich eine theoretisch und technisch richtige maximale Energieausnutzung von 100 % bei Erdgas und bei Heizöl EL. Moderne Brennwertgeräte nutzen bei Heizöl EL und bei Erdgas diese Energie zu rd. 95 bis 96 % aus und sind in ihrer Energieausnutzung damit vergleichbar.

Der Brennwert Hs (s steht für superior – früher Ho-oberer Heizwert ) ist nicht Bestandteil der DIN 51603-1. Der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung nutzbar wird, wobei die Kondensationswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes berücksichtigt wird. Es gilt folgende Formel:

Brennwert (Hs ) = Heizwert (Hi ) + Kondensationswärme

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Was bedeutet Brennwert?

Der Brennwert bezeichnet die bei vollständiger Verbrennung eines Brennstoffes, z. B. Erdgas oder Heizöl freiwerdende Energie einschließlich der im Wasserdampf gespeicherten Kondensationswärme. Bei Brennwertkesseln wird der in den Heizgasen enthaltene Wasserdampf im Unterschied zur Heizwert-Nutzung des Brennstoffes vollständig oder teilweise kondensiert und damit als Heizwärme genutzt. Mit Heizgas bezeichnet man die zur Heizwassererwärmung genutzten gasförmigen Verbrennungsprodukte. Sie werden mit Temperaturen nur wenig oberhalb der Heizwasserrücklauftemperatur (ca. 25 bis 60°C) in den Schornstein abgeführt. Der Abgasverlust ist damit deutlich geringer als beim Heizwert-Betrieb.

Anhaltswerte für den Brennwert von Brennstoffen:

  Heizöl Erdgas LL Erdgas E
Brennwert
12,6 kWh/kg 9,8 kWh/m³ 11,5 kWh/m³

www.heiztechnik.buderus.de

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Brennwert-Heizkessel (BWK)

Der Brennwert-Heizkessel arbeitet wie auch der Niedertemperatur-Heizkessel mit gleitender Betriebstemperatur, wobei die Kondensation des im Heizgas enthaltenen Wasserdampfes nicht unterbunden, sondern bewußt gefördert wird.

Es wird damit nicht nur die sensible (fühlbare), sondern auch die latente (im Wasserdampf gebundene) Energie des Brennstoffes zur Heizwassererwärmung im Kessel genutzt. Die Höhe dieses Anteils ist abhängig vom Brennstoff und macht für Heizöl ca. 6% und für Erdgas fast 11% der im Brennstoff enthaltenen Wärmeenergie aus. Wieviel letztendlich wirklich durch Kondensation an latenter Wärme gewonnen wird, hängt von den tatsächlich herrschenden Betriebsbedingungen und damit zu einem großen Teil von den Betriebstemperaturen ab.

Zeigt der Niedertemperatur-Heizkessel am durchschnittlichen Arbeitspunkt einen Nutzungsgrad von ca. 92%, so erreichen Brennwert-Heizkessel mit der Heizkurve 75/60°C ca. 105% und mit der Heizkurve 40/30°C bis 109%. Die Technik des Brennwert-Heizkessels ist vor allem auf niedrige Abgastemperaturen (möglichst unter 55°C) und die damit verbundene hohe Kondensatausbeute ausgerichtet. Dem Abgasverlust von 7 bis 8% (sensibel) plus 11% (latent) des Niedertemperaturheizkessels stehen nur noch 2 bis 5% des Brennwertkessels gegenüber.

Da sich durch die Kondensation des Heizgases aus Ölfeuerungen aufgrund des sich einstellenden Schwefelsäureanteils im Kondensat technologische Probleme ergeben und der Energiegewinn nur etwa halb so groß ist wie bei Erdgas, wird der Brennstoff Öl bevorzugt bei Niedertemperaturheizkesseln eingesetzt. Der Brennstoff Erdgas findet zunehmend in Brennwert-Heizkesseln Anwendung.

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Brennstoff

In Zentralheizungsanlagen wird heute vorwiegend Heizöl oder Erdgas als Brennstoff verwendet. Daneben werden Fernwärme, Strom und Kohle sowie regenerative Energieträger (z. B. Solarenergie) eingesetzt.

Die Eigenschaften der Brennstoffe resultieren aus ihrer chemischen Zusammensetzung. Die wesentlichen Bestandteile der Brennstoffe Erdgas und Heizöl Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und bei Heizöl zusätzlich noch in geringen Mengen Schwefel (S) werden bei der Verbrennung oxidiert, d.h. sie verbinden sich mit dem Luftsauerstoff (O) zu Kohlendioxid (CO2), Wasser (H2O) und bei Heizöl zusätzlich noch zu Schwefeldioxid (SO2). Bei dieser chemischen Reaktion wird Wärme frei, die etwa zur Hälfte unmittelbar von der Flamme an den Brennraum abgestrahlt wird. Die andere Hälfte ist in den heißen Verbrennungsgasen (Heizgasen) als fühlbare (sensible) Wärme gespeichert. Der hierbei in den Heizgasen enthaltene Wasserdampf stellt durch die gespeicherte Verdampfungswärme ein besonderes Energiepotential dar, das als latente Wärme bezeichnet wird.

Während bei der Heizwert -Nutzung des Brennstoffes der im Heizgas enthaltene Wasserdampf nicht kondensiert und mit den Abgasen ungenutzt über den Schornstein abgeführt wird, kondensiert bei der Brennwert-Nutzung der Wasserdampf zumindest zum Teil. Die Zahlenwerte in der Tabelle spiegeln diesen Sachverhalt wieder. So entspricht die Differenz zwischen Brennwert und Heizwert eines Brennstoffes der Kondensationswärme des Wasserdampfes.Aufgrund der bei der Kondensation von Heizgasen aus Ölfeuerungen freiwerdenden Schwefelsäure (Schwefeldioxid im Abgas), den damit verbundenen Problemen bei der Wahl des Heizkesselwerkstoffes sowie dem geringeren Unterschied von Brennwert zu Heizwert findet die Brennwertnutzung heute fast ausschließlich bei Gasfeuerungen Anwendung.

Zusammensetzung
Heizöl
Gew.-%
Erdgas LL
Vol.-%
Erdgas E
Vol.-%
Kohlenstoff (C)
86
Wasserstoff (H)
13
Stickstoff (N)
0,5
14
1
Schwefel (S)
0,3
Methan (CH4)
82
93
Kohlenwasserstoffe (CxHy)
3
5

 
Heizöl
Gew.-%
Erdgas LL
Vol.-%
Erdgas E
Vol.-%
Brennwert
12,6 kWh / kg
9,8 kWh/m³
11,5 kWh/m³
Heizwert
11,9
8,8
10,4
Kondenswassermenge maximal
1,1
1,4
1,7
Brennwert/Heizwert
1,063
1,107
1,107
Wasserdampftaupunkt °C
46
56
56

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Abgasverlust

Die Wärmeerzeugung durch Verbrennung im Heizkessel läuft nicht ohne energetische Verluste ab. Neben dem Auskühlverlust über die Kesseloberfläche gehört der nur während der Brennerlaufzeiten auftretende Abgasverlust zu den beiden energetischen Verlustarten des
Heizkessels. Der Abgasverlust wird vom Bezirksschornsteinfegermeister mit der jährlich stattfindenden Emissionsmessung kontrolliert und fließt in die Bestimmung des Wirkungsgrades des Heizkessels ein.

Die 1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) legt für die verschiedenen Kesselgrößen und Installationszeitpunkte maximale Grenzwerte fest, z. B. 12% für Heizkessel mit 4 bis 25 kW Leistung, die ab dem 01.10.1988 errichtet wurden. Ab 01.11.1998 gilt für Heizkessel derselben Leistung ein Grenzwert von 11%. Moderne Heizkessel weisen selten Abgasverluste von mehr als 7 bis 8% auf.

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Niedrigenergiehaus?

Ein Niedrigenergiehaus weist einen Jahresheizwärmebedarf von weniger als 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr auf. Der Heizwärmebedarf liegt etwa 30 Prozent unter den von der Wärmeschutzverordnung von 1995 geforderten Werten. Erreicht wird dies durch verschiedene Maßnahmen, wie z. B. Reduzierung der Außenflächen durch eine kompakte Bauweise, guter Wärmeschutz der Außenbauteile, Nutzung der passiven Sonnenenergie durch Wärmeschutzverglasung oder Wintergärten, ein dem Gebäude angepaßtes Heizsystem. Ein Beispiel für die Realisierung eines Niedrigenergiehauses ist das von Buderus mitunterstützte Projekt "Övolution".
Informationen zur Anlagentechnik im Niedrigenergiehaus enthält der Sonderdruck "Herausforderung Niedrigenergiehaus?", dieser kann hier im PDF-Format heruntergeladen werden.

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Wo kann ich geeignete Brennstoffe kaufen?

Die Belieferung wird angeboten in handelsüblichen Säcken zu 15 oder 25 kg oder lose, mittels Silofahrzeugen ab 10 t Bestellmenge.
Der Preis differiert regional, entsprechend Liefermenge und Transportentfernung.
Pellets in Säcken kosten ca. 250 €/t
Bei Anlieferung im Silofahrzeug ca. 175 €/t

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Was sind Holzpellets und welchen Heizwert haben sie?

Holzpellets sind kleine zylindrische Presslinge aus naturbelassenem Holz, in erster Linie aus Säge- und Hobelspänen. Die Pellets sind genormt und müssen in Deutschland der DIN 51731 "Anforderungen an Presslinge aus naturbelassenem Holz" genügen. Holzpellets haben einen Durchmesser von 6 oder 8 mm und eine Länge von ca. 20 mm. Die Pellets weisen einen Heizwert von 4,9 kWh/kg, was etwa dem von einem halben Liter Heizöl entspricht.

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Wie sollten Holzpellets gelagert werden?

Bei der Lagerung von Holzpellets wird zuerst zwischen der Lagerung loser oder abgepackter Pellets unterschieden.
Lose Pellets müssen vor allem vor Feuchtigkeit und Staub geschützt gelagert sein. Zum Einblasen der Pellets, zur Staubabsaugung und zum Druckausgleich werden zwei Anschlüsse benötigt. Informationen über geeignete Lagerräume finden Sie hier.

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Ich möchte eine neue Festbrennstoff-Feuerstätte, was muss ich beachten?

Die Hersteller von modernen Festbrennstoff-Feuerstätten bieten eine große Auswahl an die verschiedenen Verwendungszwecke.
Es ist zunächst zu prüfen:
- Wollen sie ein Hauptheizgerät oder ein Zweitheizgerät (z. B. einen Kamin); steht für Sie also der Nutzen
oder das Erlebnis des offenen Feuers im Vordergrund?
-Welche Heizleistung ist gefordert?
-Welchen Brennstoff wollen Sie einsetzen?

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Gibt es Einschränkungen für die Verwendung bestimmter Brennstoffe?

Manche Kommunen versuchen den Einsatz bestimmter Brennstoffe zu unterbinden. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Schornsteinfeger. Bei Problemen bekommen Sie Hilfe durch die Festbrennstoffbeauftragten des Deutschen Braunkohlen-Industrie Vereins (DEBRIV) und des
Gesamtverbandes des Deutschen Brennstoff- und Mineralölhandels (gdbm).

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Entsprechen Festbrennstoff-Feuerstätten dem Umweltschutz?

Achten Sie beim Erwerb der Feuerstätte darauf, dass diese mit dem sog. Ü-Zeichen gekennzeichnet ist. Das Zeichen sagt aus, dass die Feuerstätte den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.
Durch die richtige Handhabung und die Verwendung hochqualitativer Brennstoffe tragen Sie selbst entscheidend dazu bei, die Umwelt zu schonen. Die über den Brennstoff-Fachhandel angebotenen Brennstoffe entsprechen der Kleinfeuerungsanlagenverordnung und erfüllen damit die gesetzlichen Anforderungen an den Umweltschutz.

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Wo kann ich eine moderne Feuerstätte kaufen?

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Moderne Feuerstätten für feste Brennstoffe gibt es beim Kachelofenbauer, in Kaminstudios, beim Fachhandel und in Baumärkten.

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Wo kann ich geeignete Brennstoffe kaufen?

Braunkohlenbriketts und Scheitholz beziehen Sie am besten bei Ihrem örtlichen Brennstoff - Fachhändler. Klicken Sie einfach auf "Bezugsquellen"

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Woran erkenne ich den Hersteller eines Braunkohlenbriketts?

Braunkohlenbriketts aus dem rheinischen Revier werden unter dem Markennamen UNION verkauft und Braunkohlenbriketts aus dem Lausitzer und dem mitteldeutschen Revier unter dem Markenname REKORD. Die Braunkohlenbriketts der verschiedenen Reviere sind mit ihren Markennamen gekennzeichnet.

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Welche Qualitätsmerkmale weisen Braunkohlenbriketts auf?

Aufgrund unterschiedlicher Rohkohlenqualitäten in den verschiedenen Revieren ergeben sich auch Unterschiede in den Analysedaten der Braunkohlenbriketts. Die folgende Übersicht enthält die wichtigsten chemischen Eigenschaften von Braunkohlenbriketts aus den erschiedenen
Revieren (Analysenanhaltswerte bezogen auf den Lieferzustand):

 
 
UNION
REKORD LAUBAG
Heizwert:
MJ/kg
19,8
19
Fixer Kohlenstoff:
%
37
34,5
Wassergehalt:
%
19
19
Aschegehalt:
%
4
5,5
Flüchtige Bestandteile:
%
40
41
Emissionswirksamer Schwefel:
%
0,1
0,3

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Welche Merkmale zeichnen den Brennstofffachhändler aus?

Die Brennstoff-Fachhändler werden regelmäßig aller zwei Jahre einer Überprüfung durch die
jeweiligen Landesverbände des Brennstoff- und Mineralölhandels unterzogen.
Hierbei werden für den Kunden wichtige Leistungsmerkmale der Unternehmen kontrolliert. Das
Prädikat "Brennstoff-Fachhändler" kann nur anerkannt, bzw. verlängert werden, wenn die
Kriterien durch das geprüfte Unternehmen erfüllt werden.
Geprüfte Brennstoff-Fachhändler garantieren ihren Kunden u. a.:

 

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Was muss beim Wechsel bzw. Mischen von Heizöl EL Sorten beachtet werden?

Für Heizungsanlagen, die von Seiten der Hersteller sowohl für den Betrieb mit Heizöl EL Standard als auch für Heizöl EL schwefelarm als geeignet eingestuft wurden, ist die Vermischung der Sorten unproblematisch. Diese Anlagen werden im Laufe der Zeit durch den Heizungsbauer, Schornsteinfeger oder Mineralölhändler durch einen farblich gestalteten Aufkleber für die Heizungsanlage sowie einen in gleicher Farbkombination gestalteten Tankdeckel gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung ermöglicht eine leichtere Zuordnung welche Heizölsorten getankt werden können.

Anlagen, die nur mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden dürfen, werden durch den Heizungsfachmann mit diesem Aufkleber gekennzeichnet.
Anlagen, die sowohl mit Heizöl EL Standard als auch mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden dürfen, werden durch den Heizungsfachmann mit diesem Aufkleber gekennzeichnet.
Die Kennzeichnung des Füllrohrverschlusses folgt der gleichen Farbgebung wie die der Aufkleber. Nur ein grüner Tankdeckel bedeutet, dass nur Heizöl EL schwefelarm eingefüllt werden darf. Ist am grünen Füllrohrverschluss noch ein roter Anhänger befestigt, so darf diese Anlage sowohl mit Heizöl EL Standard als auch mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden.


Ist die Heizungsanlage gemäß Herstellerangabe nur für den Betrieb mit Heizöl EL schwefelarm geeignet, muss dies bei einer Heizölbestellung berücksichtigt werden. Sind Restbestände von Heizöl EL Standard im Tank bei einer anstehenden Befüllung mit Heizöl EL schwefelarm vorhanden, so geben die Gerätehersteller Auskunft über das ggf. zulässige Mischungsverhältnis. Ist von Seiten des Herstellers eine Mischung der Qualitäten für den Betrieb des Gerätes unzulässig, so sind vor der Befüllung einer Tankanlage mit Heizöl EL schwefelarm die ggf. vorhandenen Restmengen Heizöl EL Standard zu entfernen. Auch diese Anlagen werden farblich gekennzeichnet. Da es sich in diesem Falle in der Regel um Neuanlagen handelt, wird die Kennzeichnung der Geräte durch die Hersteller ab Werk vorgenommen. Die Installation des farblich gekennzeichneten Tankdeckels erfolgt durch den Heizungsbauer.

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