Wie entwickelt sich der Heizölpreis?
Der Heizölpreis ist ein Wettbewerbspreis, der sich täglich neu
bildet und ständigen Schwankungen unterworfen ist. Binnen weniger
Tage kann sich der Endverbraucherpreis für leichtes Heizöl erheblich
verändern. Zur Information ermitteln wir nach den Angaben vom Brennstoffhändlern
in ganz Deutschland täglich aktuelle Durchschnittspreise und zeigen
auch die Entwicklung zum Vortag.
Für eine längerfristige Orientierung dienen unsere Preisstatistiken
über die Entwicklung der Durchschnittspreise bundesweit und für
die einzelnen Bundesländer. Regionale können die Heizölpreise
vom Durchschnitt abweichen. Im Trend vollziehen sich die Preisanstiege
oder Preisrückgänge in ganz Deutschland etwa zeitgleich mit
gleicher Tendenz jedoch nicht immer in vergleichbarer Höhe.
Wovon wird der Heizölpreis bestimmt?
Für die Entwicklung des Heizölpreises sind eine Vielzahl von
Faktoren ausschlaggebend, die einander überlagern und oft gegenläufig
wirken. Aus diesem Grund sind Preisprognosen äußerst schwierig
und sehr unzuverlässig
Der deutsche Heizölpreis wird von weltweiten Einflussgrößen
bestimmt, die im regionalen Markt oft
nicht direkt nachvollziehbar sind.
Grundlegend für den Heizölpreis ist die Entwicklung des Rohölpreises. Hier wirken u. a. folgende Faktoren:
Börsenabhängige Faktoren:
Wie hat sich der Heizölpreis in den letzten Jahren verändert?
Durch die Asienkrise sank der weltweite Weltölverbrauch 1998 auf
einen Tiefststand. Dies führte zu übergroßen Lagerbeständen
an Rohöl und Mineralölprodukten. Die Förderländer
agierten uneinheitlich und konnten keine Drosselung der Fördermengen
durchsetzen. Das Überangebot hatte einen extremen Preisverfall bis
auf das 20-Jahres-Tief von 10 Dollar pro Barrel (159 Liter).
Um diese Entwicklung aufzuhalten beschlossen die Förderländer unter Führung der OPEC mehrere deutliche Produktionsdrosselungen. Dadurch stieg der Rohölpreis bis in die zweite Jahreshälfte des Jahres 2000 auf Spitzenwerte bis über 30 Dollar pro Barrel.
Entsprechend entwickelte sich der Heizölpreis. Seit Ende 2002 steigt der Rohölpreis vorrangig im Zusammenhang mit dem wachsenden Energiebedarf im asiatischen Raum (China, Indien).
Wie entwickelt sich das Volumen von Heizöl bei Temperaturveränderung?
Je °C Temperaturdifferenz verändert sich das Volumen von HEL
um 0,8 ; d.h. je 1000 Liter um 0,8 Liter.
Beispiel:
3000 Liter werden von Normtemperatur 15 °C um 10 °C erwärmt.
Rechnung:
3000 Liter x 0,8 / 1000 (da Promille) ergibt 2,4 x 10 (°C Temperaturerhöhung)
ergibt eine Volumenzunahme um 24 Liter. Die Lagermenge würde sich
im Beispielfall auf 3024 Liter ausdehnen.
Was spricht für die moderne Ölheizung?
Vieles. Denn moderne Ölheizungstechnik arbeitet schadstoffarm. Außerdem ist Heizöl eine preisgünstige Energie. Und: Als lheizungsbesitzer können Sie selbst entscheiden, wann und wo Sie wieviel Heizöl kaufen.
Wann ist es sinnvoll eine Ölheizung zu erneuern?
Ist eine Heizung älter als 15 Jahre, so verbraucht sie nach heutigen Maßstäben zuviel Energie und belastet die Umwelt mehr als nötig. Mit einer Modernisierung kann man in diesem Fall Heizkosten sparen und die Umwelt entlasten.
Vollständig oder teilweise modernisieren?
Die vollständige Modernisierung Ihrer alten Ölheizung durch
eine kompakte Unit (Austausch von Brenner, Kessel und Regelung) senkt
den Heizölverbrauch und die CO2 -Emissionen bis zu 30%. Der Schadstoffausstoß
sinkt um bis zu 50%!
(mehr
Informationen zur Ölheizungstechnik)
Es lohnt sich schon, zunächst nur einen neuen Brenner einsetzen lassen. Heizölverbrauch und CO2 -Emissionen sinken dadurch bereits um bis zu 10% - und der Schadstoffausstoß um bis zu 20%!
Quelle: www.iwo.de
Geht die Umstellung eigentlich immer?
Der Wechsel zur modernen Ölheizung ist in fast allen Fällen möglich, egal ob Einzelofen, Kachelofen oder eine zentrale Warmwasserheizung vorhanden sind. Fragen Sie den Fachmann vom Heizungshandwerk.
Dies lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Kosten für
die Umstellung fallen geringer aus, wenn Anlagenkomponenten einer bestehenden
zentralen Warmwasserheizung, zum Beispiel Heizkörper und Heizungsrohre,
weiterhin genutzt werden können. Auf Sicht ist die Umstellung auf
moderne Ölheizungstechnik
eine ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Investition. Als zusätzlichen
Anreiz fördert der Staat die Heizungsumstellung mit zinsgünstigen
Krediten:
Wohnraummodernisierungsprogramm
für die neuen Bundesländer / CO2-Minderungsprogramm
für das frühere Bundesgebiet.
Lässt sich die Ölheizung mit Solarkollektoren kombinieren?
Ja. Beide Systeme können sich optimal ergänzen. Ihren gesamte Energiebedarf für die Warmwasserversorgung im Sommer könnten sie kostenlos allein durch Sonnenenergie decken. Erfahrungsgemäß senkt das die jährlichen Energiekosten für die Warmwasseraufbereitung um bis zu 70%!
Gibt es Fördermittel vom Staat?
Ja. Und zwar bei einer Modernisierung durch zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Und bei einer Kombination mit Solarkollektoren außerdem durch Förderprogramme zur Nutzung der Solarenergie von Bund, Ländern und z.T. auch Kommunen.
Wieviel Platz braucht eine Ölheizung?
Der moderne Öltank eines Einfamilienhauses beansprucht nicht mehr als 3-4 m2 , ein Extraraum ist dafür nicht grundsätzlich erforderlich. Noch platzsparender ist ein Erdtank. Mit dem brauchen Sie im Haus dann nur noch ca. 1 m2 für die sogenannte Unit.
Wie wartungsintensiv ist eine Ölheizung?
Die moderne Ölheizung läuft bei normaler Wartung durch den Experten störungsfrei und bedarf darüberhinaus praktisch keiner Kontrolle. Eine intelligente Regelung sorgt automatisch für die gewünschte Wärme bei jedem Wetter.
Was tut die Mineralölbranche für den Klimaschutz?
Um dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken, will die Bundesregierung unter
anderem die CO2 Emissionen bis zum Jahr 2005 um 25 % gegenüber 1990
reduzieren. Die deutsche Mineralölwirtschaft leistet hierzu einen
wichtigen Beitrag: Sie hat sich mit ihrer Klimaschutzerklärung 2005
verpflichtet, in diesem Zeitraum den durchschnittlichen jährlichen
Heizölverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche von 23 auf 17 Liter
zu senken. Sie können mithelfen, dieses Ziel zu erreichen mit
moderner Ölheizungstechnik. Denn die bringt das Kunststück fertig,
aus wenig Energie viel Wärme zu machen. Und das bei stark reduzierten
CO2-Emissionen und weitaus geringerem Schadstoffausstoß im Vergleich
zu alten Anlagen.
Also: Schalten Sie Ihre Heizung auf Zukunft. Der Umwelt zuliebe.
Was muss bei der Ermittlung des Wirkungsgrades beachtet werden?
Bei Bezug auf den Heizwert Hi (i steht für inferior – früher Hu-unterer Heizwert) erreichen moderne Niedertemperaturheizungen (Heizöl EL und Erdgas) Wirkungsgrade von ca. 93 %. Dabei ist der Heizwert Hi die Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung eines Stoffes frei wird, die Kondensation des Wasserdampfes bleibt unberücksichtigt. Die Angabe erfolgt in Mj/kg. Nach DIN 51603-1 mindestens 42,6 Mj/kg für Heizöl EL, das entspricht rd. 10,08 KWh/Liter. Hierbei ermittelt der Schornsteinfeger einen so genannten Abgasverlust von 7 %, wobei die nicht genutzte Kondensationswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes keine Berücksichtigung findet. Bei einer vollständigen Betrachtung der Abgasverluste inklusive der Kondensationswärme ergibt sich ein tatsächlicher Abgasverlust bei Heizöl EL von 13 % und bei Erdgas von 18 %, da bei Erdgas der Brennwert um rd. 11 % über dem Heizwert liegt, während bei Heizöl EL der Unterschied rd. 6 % beträgt.
Werden dagegen Brennwertgeräte eingesetzt, kommt es beim Bezug auf den Heizwert zu Wirkungsgradangaben von über 100 %, weil zusätzlich ein Teil der Kondensationswärme nutzbar wird. Der Wirkungsgrad bei Gasgeräten ist daher scheinbar höher als bei Heizölgeräten.
Bezieht man die Energieausnutzung auf den Brennwert, so ergibt sich eine theoretisch und technisch richtige maximale Energieausnutzung von 100 % bei Erdgas und bei Heizöl EL. Moderne Brennwertgeräte nutzen bei Heizöl EL und bei Erdgas diese Energie zu rd. 95 bis 96 % aus und sind in ihrer Energieausnutzung damit vergleichbar.
Der Brennwert Hs (s steht für superior – früher Ho-oberer Heizwert ) ist nicht Bestandteil der DIN 51603-1. Der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung nutzbar wird, wobei die Kondensationswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes berücksichtigt wird. Es gilt folgende Formel:
Brennwert (Hs ) = Heizwert (Hi ) + Kondensationswärme
Der Brennwert bezeichnet die bei vollständiger Verbrennung eines
Brennstoffes, z. B. Erdgas oder Heizöl freiwerdende Energie einschließlich
der im Wasserdampf gespeicherten Kondensationswärme. Bei Brennwertkesseln
wird der in den Heizgasen enthaltene Wasserdampf im Unterschied zur Heizwert-Nutzung
des Brennstoffes vollständig oder teilweise kondensiert und damit
als Heizwärme genutzt. Mit Heizgas bezeichnet man die zur Heizwassererwärmung
genutzten gasförmigen Verbrennungsprodukte. Sie werden mit Temperaturen
nur wenig oberhalb der Heizwasserrücklauftemperatur (ca. 25 bis 60°C)
in den Schornstein abgeführt. Der Abgasverlust ist damit deutlich
geringer als beim Heizwert-Betrieb.
Anhaltswerte für den Brennwert von Brennstoffen:
| Heizöl | Erdgas LL | Erdgas E | |
| Brennwert |
12,6 kWh/kg | 9,8 kWh/m³ | 11,5 kWh/m³ |
Der Brennwert-Heizkessel arbeitet wie auch der Niedertemperatur-Heizkessel mit gleitender Betriebstemperatur, wobei die Kondensation des im Heizgas enthaltenen Wasserdampfes nicht unterbunden, sondern bewußt gefördert wird.
Es wird damit nicht nur die sensible (fühlbare), sondern auch die latente (im Wasserdampf gebundene) Energie des Brennstoffes zur Heizwassererwärmung im Kessel genutzt. Die Höhe dieses Anteils ist abhängig vom Brennstoff und macht für Heizöl ca. 6% und für Erdgas fast 11% der im Brennstoff enthaltenen Wärmeenergie aus. Wieviel letztendlich wirklich durch Kondensation an latenter Wärme gewonnen wird, hängt von den tatsächlich herrschenden Betriebsbedingungen und damit zu einem großen Teil von den Betriebstemperaturen ab.
Zeigt der Niedertemperatur-Heizkessel am durchschnittlichen Arbeitspunkt einen Nutzungsgrad von ca. 92%, so erreichen Brennwert-Heizkessel mit der Heizkurve 75/60°C ca. 105% und mit der Heizkurve 40/30°C bis 109%. Die Technik des Brennwert-Heizkessels ist vor allem auf niedrige Abgastemperaturen (möglichst unter 55°C) und die damit verbundene hohe Kondensatausbeute ausgerichtet. Dem Abgasverlust von 7 bis 8% (sensibel) plus 11% (latent) des Niedertemperaturheizkessels stehen nur noch 2 bis 5% des Brennwertkessels gegenüber.
Da sich durch die Kondensation des Heizgases aus Ölfeuerungen aufgrund des sich einstellenden Schwefelsäureanteils im Kondensat technologische Probleme ergeben und der Energiegewinn nur etwa halb so groß ist wie bei Erdgas, wird der Brennstoff Öl bevorzugt bei Niedertemperaturheizkesseln eingesetzt. Der Brennstoff Erdgas findet zunehmend in Brennwert-Heizkesseln Anwendung.
In Zentralheizungsanlagen wird heute vorwiegend Heizöl oder Erdgas als Brennstoff verwendet. Daneben werden Fernwärme, Strom und Kohle sowie regenerative Energieträger (z. B. Solarenergie) eingesetzt.
Die Eigenschaften der Brennstoffe resultieren aus ihrer chemischen Zusammensetzung. Die wesentlichen Bestandteile der Brennstoffe Erdgas und Heizöl Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und bei Heizöl zusätzlich noch in geringen Mengen Schwefel (S) werden bei der Verbrennung oxidiert, d.h. sie verbinden sich mit dem Luftsauerstoff (O) zu Kohlendioxid (CO2), Wasser (H2O) und bei Heizöl zusätzlich noch zu Schwefeldioxid (SO2). Bei dieser chemischen Reaktion wird Wärme frei, die etwa zur Hälfte unmittelbar von der Flamme an den Brennraum abgestrahlt wird. Die andere Hälfte ist in den heißen Verbrennungsgasen (Heizgasen) als fühlbare (sensible) Wärme gespeichert. Der hierbei in den Heizgasen enthaltene Wasserdampf stellt durch die gespeicherte Verdampfungswärme ein besonderes Energiepotential dar, das als latente Wärme bezeichnet wird.
Während bei der Heizwert -Nutzung des Brennstoffes der im Heizgas enthaltene Wasserdampf nicht kondensiert und mit den Abgasen ungenutzt über den Schornstein abgeführt wird, kondensiert bei der Brennwert-Nutzung der Wasserdampf zumindest zum Teil. Die Zahlenwerte in der Tabelle spiegeln diesen Sachverhalt wieder. So entspricht die Differenz zwischen Brennwert und Heizwert eines Brennstoffes der Kondensationswärme des Wasserdampfes.Aufgrund der bei der Kondensation von Heizgasen aus Ölfeuerungen freiwerdenden Schwefelsäure (Schwefeldioxid im Abgas), den damit verbundenen Problemen bei der Wahl des Heizkesselwerkstoffes sowie dem geringeren Unterschied von Brennwert zu Heizwert findet die Brennwertnutzung heute fast ausschließlich bei Gasfeuerungen Anwendung.
Zusammensetzung |
Heizöl Gew.-% |
Erdgas LL Vol.-% |
Erdgas E Vol.-% |
Kohlenstoff (C) |
86 |
||
Wasserstoff (H) |
13 |
||
Stickstoff (N) |
0,5 |
14 |
1 |
Schwefel (S) |
0,3 |
||
Methan (CH4) |
82 |
93 |
|
Kohlenwasserstoffe (CxHy) |
3 |
5 |
Heizöl Gew.-% |
Erdgas LL Vol.-% |
Erdgas E Vol.-% |
|
Brennwert |
12,6 kWh / kg |
9,8 kWh/m³ |
11,5 kWh/m³ |
Heizwert |
11,9 |
8,8 |
10,4 |
Kondenswassermenge maximal |
1,1 |
1,4 |
1,7 |
Brennwert/Heizwert |
1,063 |
1,107 |
1,107 |
Wasserdampftaupunkt °C |
46 |
56 |
56 |
Die Wärmeerzeugung durch Verbrennung im Heizkessel läuft nicht
ohne energetische Verluste ab. Neben dem Auskühlverlust über
die Kesseloberfläche gehört der nur während der Brennerlaufzeiten
auftretende Abgasverlust zu den beiden energetischen Verlustarten des
Heizkessels. Der Abgasverlust wird vom Bezirksschornsteinfegermeister
mit der jährlich stattfindenden Emissionsmessung kontrolliert und
fließt in die Bestimmung des Wirkungsgrades des Heizkessels ein.
Die 1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) legt für die verschiedenen Kesselgrößen und Installationszeitpunkte maximale Grenzwerte fest, z. B. 12% für Heizkessel mit 4 bis 25 kW Leistung, die ab dem 01.10.1988 errichtet wurden. Ab 01.11.1998 gilt für Heizkessel derselben Leistung ein Grenzwert von 11%. Moderne Heizkessel weisen selten Abgasverluste von mehr als 7 bis 8% auf.
Ein Niedrigenergiehaus weist einen Jahresheizwärmebedarf von weniger
als 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr auf. Der Heizwärmebedarf
liegt etwa 30 Prozent unter den von der Wärmeschutzverordnung von
1995 geforderten Werten. Erreicht wird dies durch verschiedene Maßnahmen,
wie z. B. Reduzierung der Außenflächen durch eine kompakte
Bauweise, guter Wärmeschutz der Außenbauteile, Nutzung der
passiven Sonnenenergie durch Wärmeschutzverglasung oder Wintergärten,
ein dem Gebäude angepaßtes Heizsystem. Ein Beispiel für
die Realisierung eines Niedrigenergiehauses ist das von Buderus mitunterstützte
Projekt "Övolution".
Informationen zur Anlagentechnik im Niedrigenergiehaus enthält der
Sonderdruck "Herausforderung Niedrigenergiehaus?", dieser kann
hier
im PDF-Format heruntergeladen werden.
Wo kann ich geeignete Brennstoffe kaufen?
Die Belieferung wird angeboten in handelsüblichen Säcken
zu 15 oder 25 kg oder lose, mittels Silofahrzeugen ab 10 t Bestellmenge.
Der Preis differiert regional, entsprechend Liefermenge und Transportentfernung.
Pellets in Säcken kosten ca. 250 €/t
Bei Anlieferung im Silofahrzeug ca. 175 €/t
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Was sind Holzpellets und welchen Heizwert haben sie?
Holzpellets sind kleine zylindrische Presslinge aus naturbelassenem Holz, in erster Linie aus Säge- und Hobelspänen. Die Pellets sind genormt und müssen in Deutschland der DIN 51731 "Anforderungen an Presslinge aus naturbelassenem Holz" genügen. Holzpellets haben einen Durchmesser von 6 oder 8 mm und eine Länge von ca. 20 mm. Die Pellets weisen einen Heizwert von 4,9 kWh/kg, was etwa dem von einem halben Liter Heizöl entspricht.
Wie sollten Holzpellets gelagert werden?
Bei der Lagerung von Holzpellets wird zuerst zwischen der Lagerung loser
oder abgepackter Pellets unterschieden.
Lose Pellets müssen vor allem vor Feuchtigkeit und Staub geschützt
gelagert sein. Zum Einblasen der Pellets, zur Staubabsaugung und zum Druckausgleich
werden zwei Anschlüsse benötigt. Informationen über geeignete
Lagerräume finden Sie hier.
Ich möchte eine neue Festbrennstoff-Feuerstätte, was muss ich beachten?
Die Hersteller von modernen Festbrennstoff-Feuerstätten bieten eine
große Auswahl an die verschiedenen Verwendungszwecke.
Es ist zunächst zu prüfen:
- Wollen sie ein Hauptheizgerät oder ein Zweitheizgerät (z.
B. einen Kamin); steht für Sie also der Nutzen
oder das Erlebnis des offenen Feuers im Vordergrund?
-Welche Heizleistung ist gefordert?
-Welchen Brennstoff wollen Sie einsetzen?
Gibt es Einschränkungen für die Verwendung bestimmter Brennstoffe?
Manche Kommunen versuchen den Einsatz bestimmter Brennstoffe zu unterbinden.
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Schornsteinfeger. Bei Problemen bekommen
Sie Hilfe durch die Festbrennstoffbeauftragten des Deutschen Braunkohlen-Industrie
Vereins (DEBRIV) und des
Gesamtverbandes des Deutschen Brennstoff- und Mineralölhandels (gdbm).
Entsprechen Festbrennstoff-Feuerstätten dem Umweltschutz?
Achten Sie beim Erwerb der Feuerstätte darauf, dass diese mit dem
sog. Ü-Zeichen gekennzeichnet ist. Das Zeichen sagt aus, dass die
Feuerstätte den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.
Durch die richtige Handhabung und die Verwendung hochqualitativer Brennstoffe
tragen Sie selbst entscheidend dazu bei, die Umwelt zu schonen. Die über
den Brennstoff-Fachhandel angebotenen Brennstoffe entsprechen der Kleinfeuerungsanlagenverordnung
und erfüllen damit die gesetzlichen Anforderungen an den Umweltschutz.
Wo kann ich eine moderne Feuerstätte kaufen?
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Moderne Feuerstätten für feste Brennstoffe gibt es beim Kachelofenbauer, in Kaminstudios, beim Fachhandel und in Baumärkten.
Wo kann ich geeignete Brennstoffe kaufen?
Braunkohlenbriketts und Scheitholz beziehen Sie am besten bei Ihrem örtlichen Brennstoff - Fachhändler. Klicken Sie einfach auf "Bezugsquellen"
Woran erkenne ich den Hersteller eines Braunkohlenbriketts?
Braunkohlenbriketts aus dem rheinischen Revier werden unter dem Markennamen
UNION verkauft und Braunkohlenbriketts aus dem Lausitzer und dem mitteldeutschen
Revier unter dem Markenname REKORD. Die Braunkohlenbriketts der verschiedenen
Reviere sind mit ihren Markennamen gekennzeichnet.
Mehr...
Welche Qualitätsmerkmale weisen Braunkohlenbriketts auf?
Aufgrund unterschiedlicher Rohkohlenqualitäten in den verschiedenen
Revieren ergeben sich auch Unterschiede in den Analysedaten der Braunkohlenbriketts.
Die folgende Übersicht enthält die wichtigsten chemischen Eigenschaften
von Braunkohlenbriketts aus den erschiedenen
Revieren (Analysenanhaltswerte bezogen auf den Lieferzustand):
UNION |
REKORD LAUBAG |
||
| Heizwert: | MJ/kg |
19,8 |
19 |
| Fixer Kohlenstoff: | % |
37 |
34,5 |
| Wassergehalt: | % |
19 |
19 |
| Aschegehalt: | % |
4 |
5,5 |
| Flüchtige Bestandteile: | % |
40 |
41 |
| Emissionswirksamer Schwefel: | % |
0,1 |
0,3 |
Welche Merkmale zeichnen den Brennstofffachhändler aus?
Die Brennstoff-Fachhändler werden regelmäßig aller zwei
Jahre einer Überprüfung durch die
jeweiligen Landesverbände des Brennstoff- und Mineralölhandels
unterzogen.
Hierbei werden für den Kunden wichtige Leistungsmerkmale der Unternehmen
kontrolliert. Das
Prädikat "Brennstoff-Fachhändler" kann nur anerkannt,
bzw. verlängert werden, wenn die
Kriterien durch das geprüfte Unternehmen erfüllt werden.
Geprüfte Brennstoff-Fachhändler garantieren ihren Kunden u.
a.:
Was muss beim Wechsel bzw. Mischen von Heizöl EL Sorten beachtet werden?
Für Heizungsanlagen, die von Seiten der Hersteller sowohl für
den Betrieb mit Heizöl EL Standard als auch für Heizöl
EL schwefelarm als geeignet eingestuft wurden, ist die Vermischung der
Sorten unproblematisch. Diese Anlagen werden im Laufe der Zeit durch den
Heizungsbauer, Schornsteinfeger oder Mineralölhändler durch
einen farblich gestalteten Aufkleber für die Heizungsanlage sowie
einen in gleicher Farbkombination gestalteten Tankdeckel gekennzeichnet
werden. Die Kennzeichnung ermöglicht eine leichtere Zuordnung welche
Heizölsorten getankt werden können.
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Anlagen, die nur mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden dürfen, werden durch den Heizungsfachmann mit diesem Aufkleber gekennzeichnet. |
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Anlagen, die sowohl mit Heizöl EL Standard als auch mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden dürfen, werden durch den Heizungsfachmann mit diesem Aufkleber gekennzeichnet. |
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Die Kennzeichnung des Füllrohrverschlusses folgt der gleichen Farbgebung wie die der Aufkleber. Nur ein grüner Tankdeckel bedeutet, dass nur Heizöl EL schwefelarm eingefüllt werden darf. Ist am grünen Füllrohrverschluss noch ein roter Anhänger befestigt, so darf diese Anlage sowohl mit Heizöl EL Standard als auch mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden. |
Ist die Heizungsanlage gemäß Herstellerangabe nur für
den Betrieb mit Heizöl EL schwefelarm geeignet, muss dies bei einer
Heizölbestellung berücksichtigt werden. Sind Restbestände
von Heizöl EL Standard im Tank bei einer anstehenden Befüllung
mit Heizöl EL schwefelarm vorhanden, so geben die Gerätehersteller
Auskunft über das ggf. zulässige Mischungsverhältnis. Ist
von Seiten des Herstellers eine Mischung der Qualitäten für
den Betrieb des Gerätes unzulässig, so sind vor der Befüllung
einer Tankanlage mit Heizöl EL schwefelarm die ggf. vorhandenen Restmengen
Heizöl EL Standard zu entfernen. Auch diese Anlagen werden farblich
gekennzeichnet. Da es sich in diesem Falle in der Regel um Neuanlagen
handelt, wird die Kennzeichnung der Geräte durch die Hersteller ab
Werk vorgenommen. Die Installation des farblich gekennzeichneten Tankdeckels
erfolgt durch den Heizungsbauer.